Bundeswettbewerb – Vorbildliche Campingplätze in Deutschland 2006

[photopress:ABB485.jpg,full,alignleft]Im Rahmen der konstituierenden Jurysitzung gibt heute der Beauftragte der Bundesregierung für den Tourismus, Ernst Hinsken, den Startschuss zum 8. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Campingplätze in Deutschland“. Durch den Wettbewerb, der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
gefördert wird, soll ein nachhaltiger Beitrag zur Qualitätssicherung und -steigerung der Campingplätze geleistet werden, um die Wettbewerbschancen im nationalen sowie im internationalen Wettbewerb zu verbessern und somit zur Stärkung des Tourismusstandortes Deutschland beizutragen.

Dem Bundeswettbewerb waren im vergangenen Jahr Landeswettbewerbe vorgeschaltet. Bis zum 2. Juni 2006 wird die Bundesbewertungskommission deutschlandweit die hieraus hervorgegangenen 33 Siegerplätze besuchen und bewerten.

Der Tourismusbeauftragte hob bei der Auftaktsitzung den wichtigen Stellenwert des Campingtourismus hervor. Mit rund 148,5 Millionen Übernachtungen auf und außerhalb von Campingplätzen verzeichnet der Campingtourismus ein außerordentlich hohes Nachfragevolumen innerhalb des deutschen Beherbergungsangebotes und bietet rund 170.000 Personen Beschäftigung. Durch Ausgaben am Aufenthaltsort, durch Fahrtkosten und durch Investitionen in die Campingausrüstung werden im Jahr Bruttoumsätze von mehr als 9,5 Milliarden Euro erzielt. Auch die Umsatzzahlen der deutschen Caravaningindustrie befinden sich im Aufwärtstrend. So war im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 10,8 % auf erstmals über 5 Millionen Euro zu
verzeichnen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am 28. August 2006 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben.

Auslober des Wettbewerbes sind neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Deutsche Tourismusverband, der ADAC, der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, der Caravaning Industrieverband, der Deutsche Caravaning Handelsverband sowie die Deutsche Zentrale für Tourismus und der Städte- und Gemeindebund.

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